Ich brauche mal wieder eine Plattform, auf der ich mit Gedanken und Ideen spielen kann, sie sortieren kann. Wenn ich etwas aufschreibe, wird es mir klarer, also versuche ich es einfach. Kommentare von Dir sind natürlich immer willkommen.
Es ist wunderbar mit ihm. Erstaunlich wunderbar, aber immer wieder geraten wir an einen Punkt, wo es nicht weitergeht. Wo wir hängenbleiben und keine Lösung finden. Ich kann den Punkt nicht einmal genau definieren, weiß aber, es gibt ihn. Es fühlt sich wie eine Art Hemmschwelle an. So unendlich viele Dinge sind mit ihm einfach da, können ausgesprochen und gelebt werden. Unkompliziert, einfach, klasse, voller Spaß und mit leuchtenden Augen von uns beiden. Aber irgendwas macht mir Gedanken, grummelt ganz leise in mir. Und ich bekomme Rückenschmerzen, immer an ein und der selben Stelle. Ich trage etwas mit mir rum. Ich rede mit ihm, aber es bleibt bestehen. Wir kommen nicht weiter, lösen nicht wirklich auf.
Warum? Was ist es? Er interessiert sich für mich, keine Frage, aber oftmals reagiert er eher oder bringt sich ein und geht nicht auf mich ein. Er stellt wenige Fragen, lässt mich reden, hört aufmerksam zu, bringt sich aber nicht wirklich ein, er bleibt immer ein wenig außen vor. Er interessiert sich für meinen Job, meine Freunde, mein Leben, aber auf eine passive Art. Er fragt wenig, fordert wenig, nimmt gerne und das dankbar und mit sichtlicher Freude. Das kann ich so für alle Bereiche feststellen. Ja, auch für Sex, der sehr gut, aber eben eher passiv ist. Er wartet ab, schaut hin, bringt sich aber nur bedingt ein.
Vielleicht ist eine Sache der Verantwortung. Ich habe möglicherweise das Gefühl, er übernähme keine Verantwortung. Es läuft oder eben nicht, aber er agiert selten. Es ist kein Austausch, eher ein Fließen, ein Gleiten, alles andere läuft nicht. Nein, das ist nicht schlecht, im Gegenteil, ich mag es sehr, weil es ohne Bedingungen und Verpflichtungen ist, aber die Frage ist, wie weit kann man so eine Beziehung leben? Bremst er mich aus? Überlässt mich einfach meinen Gedanken und mir selbst? Ja, er lässt mir Freiraum, setzt keine wirklichen Grenzen, er lässt mich völlig ich sein, aber es wächst auch nichts. Zwei Individuen, die aneinander kleben und das gerne und oft, begegnen sich, lassen sich wieder los, machen ihr eigenes Ding, wie sie es gewohnt sind.
Was bedeutet Verantwortung übernehmen? Für mich, dass er sich einmischt. In mein Leben, meinen Job, mir Hilfe, Ansätze, Vorschläge bietet, was er nicht macht. Ich mache das. Ich frage nach, nach allen und ganz vielen Dingen. Denke mich ein, fühle mich ein und agiere. Er eher nicht. Vielleicht nicht sein Ding, nicht seine Art, vielleicht kann er es aber auch nicht oder will es nicht. Er bleibt an seinem Platz, wagt sich kaum ins Unbekannte, wagt sich kaum vor, traut sich nicht, verharrt. Wahrscheinlich auch Prägung, Vorgaben von anderen Menschen oder Angst vor Zurückweisung, sich selbst?
Stört mich das? Ich weiß es nicht, aber ich will wissen, was es ist, was mich beschäftigt. Er macht mir keine Vorschriften, er macht sein Ding, ich meins und zwischendrin treffen wir uns, überschneiden uns, aber es bleiben zwei Welten. Er lebt sein Leben, ich meins. Beide so, wie wir es gerne haben. Also fehlt mir etwas Gemeinsames, das uns verbindet, oder? Aber wie soll es etwas Gemeinsames wachsen, wenn wir so wenig Zeit miteinander haben und in das bisschen Zeit so viel packen? All diese Emotionen, diese wunderschöne körperliche und seelische Nähe, die Sinnlichkeit, die Leidenschaft, das Lachen, die abstrusen Ideen, Philosophien, Gedanken, Spinnereien, Wünsche. Wir leben in dem bisschen Zeit alles aus, was wir können, aber es ist wenig Zeit. Und wir brauchen so viel davon, um uns zu entdecken, einzutauchen, zu versinken, was einfach wunderwunderschön ist.
Etwas anzutreiben, vorzuschlagen, anzufangen versuche ich immer wieder, aber ich bin vorsichtig, mag ihn nicht erschrecken, nicht verwirren, gehe davon aus, er kann Forderungen nicht haben, muss Wünsche überdenken. Stelle ich mich mit ihm zurück? Ein klein wenig schon, denn ich nehme Rücksicht, halte mich zurück, suche Reaktionen, weil Aktionen von ihm nicht wirklich ausgehen.
Was will ich?
Mehr Zeit, einfach mehr Zeit, um zu erforschen, zu entdecken, das Gemeinsame zu schaffen. Aber auch ein wenig mehr Mut von ihm, einfach mal zu machen, Dinge anzugehen und nicht abzuwarten. Aber das ist sicher auch eine Frage der Zeit, des Vertrauens, des Wachsens. Ich möchte, dass er sich einmischt, in mein Leben, in unser Leben. Ich will eine Schnittmenge, Interaktion, lebendigen Austausch, mit Risiken und Verantwortung für Handlungen. Ihm den Mut geben, einfach zu machen und den Mut zu erhalten, einfach loszulaufen, ohne Angst zu haben ihn zu erschrecken. Ich will mich ihm nähern, verschmelzen, soweit es für ihn und mich möglich ist. Ohne Angst, ohne Wenn und Aber, zuversichtlich und zufrieden.
Wenn es das ist, was mir Gedanken, vielleicht schon Sorgen macht, dann kann ich es aussprechen, handeln, anstoßen. Und ich weiß, er wird mit mir reden, nachdenken, handeln. Also, alles in Butter, denn wenn ich etwas nicht will, dann dieses Wunderbare, dieses Offene, all diese Möglichkeiten der Entfaltung aufgeben. Denn ich liebe ihn. Er gibt mir unendlich viel, und eben besagte Freiheiten. Liebe ihn, dass es manchmal weh tut, weil es so viel, so unsagbar groß ist. Er berührt mich, ich ihn und es rührt mich seine Zuneigung, sein Wunsch, es möge mir einfach gut gehen. Dinge, die ich so nicht kenne, die mir noch nie jemand entgegengebracht hat, die mich sprachlos werden lassen und manchmal auch ein wenig Angst emporsteigen lassen. Aber wenn ich mit ihm nicht alles hinkriege, dann schaffe ich es nie.
Zuversicht, Geduld, Zeit und Mut müssen ran.
Danke Sis!
Es ist wunderbar mit ihm. Erstaunlich wunderbar, aber immer wieder geraten wir an einen Punkt, wo es nicht weitergeht. Wo wir hängenbleiben und keine Lösung finden. Ich kann den Punkt nicht einmal genau definieren, weiß aber, es gibt ihn. Es fühlt sich wie eine Art Hemmschwelle an. So unendlich viele Dinge sind mit ihm einfach da, können ausgesprochen und gelebt werden. Unkompliziert, einfach, klasse, voller Spaß und mit leuchtenden Augen von uns beiden. Aber irgendwas macht mir Gedanken, grummelt ganz leise in mir. Und ich bekomme Rückenschmerzen, immer an ein und der selben Stelle. Ich trage etwas mit mir rum. Ich rede mit ihm, aber es bleibt bestehen. Wir kommen nicht weiter, lösen nicht wirklich auf.
Warum? Was ist es? Er interessiert sich für mich, keine Frage, aber oftmals reagiert er eher oder bringt sich ein und geht nicht auf mich ein. Er stellt wenige Fragen, lässt mich reden, hört aufmerksam zu, bringt sich aber nicht wirklich ein, er bleibt immer ein wenig außen vor. Er interessiert sich für meinen Job, meine Freunde, mein Leben, aber auf eine passive Art. Er fragt wenig, fordert wenig, nimmt gerne und das dankbar und mit sichtlicher Freude. Das kann ich so für alle Bereiche feststellen. Ja, auch für Sex, der sehr gut, aber eben eher passiv ist. Er wartet ab, schaut hin, bringt sich aber nur bedingt ein.
Vielleicht ist eine Sache der Verantwortung. Ich habe möglicherweise das Gefühl, er übernähme keine Verantwortung. Es läuft oder eben nicht, aber er agiert selten. Es ist kein Austausch, eher ein Fließen, ein Gleiten, alles andere läuft nicht. Nein, das ist nicht schlecht, im Gegenteil, ich mag es sehr, weil es ohne Bedingungen und Verpflichtungen ist, aber die Frage ist, wie weit kann man so eine Beziehung leben? Bremst er mich aus? Überlässt mich einfach meinen Gedanken und mir selbst? Ja, er lässt mir Freiraum, setzt keine wirklichen Grenzen, er lässt mich völlig ich sein, aber es wächst auch nichts. Zwei Individuen, die aneinander kleben und das gerne und oft, begegnen sich, lassen sich wieder los, machen ihr eigenes Ding, wie sie es gewohnt sind.
Was bedeutet Verantwortung übernehmen? Für mich, dass er sich einmischt. In mein Leben, meinen Job, mir Hilfe, Ansätze, Vorschläge bietet, was er nicht macht. Ich mache das. Ich frage nach, nach allen und ganz vielen Dingen. Denke mich ein, fühle mich ein und agiere. Er eher nicht. Vielleicht nicht sein Ding, nicht seine Art, vielleicht kann er es aber auch nicht oder will es nicht. Er bleibt an seinem Platz, wagt sich kaum ins Unbekannte, wagt sich kaum vor, traut sich nicht, verharrt. Wahrscheinlich auch Prägung, Vorgaben von anderen Menschen oder Angst vor Zurückweisung, sich selbst?
Stört mich das? Ich weiß es nicht, aber ich will wissen, was es ist, was mich beschäftigt. Er macht mir keine Vorschriften, er macht sein Ding, ich meins und zwischendrin treffen wir uns, überschneiden uns, aber es bleiben zwei Welten. Er lebt sein Leben, ich meins. Beide so, wie wir es gerne haben. Also fehlt mir etwas Gemeinsames, das uns verbindet, oder? Aber wie soll es etwas Gemeinsames wachsen, wenn wir so wenig Zeit miteinander haben und in das bisschen Zeit so viel packen? All diese Emotionen, diese wunderschöne körperliche und seelische Nähe, die Sinnlichkeit, die Leidenschaft, das Lachen, die abstrusen Ideen, Philosophien, Gedanken, Spinnereien, Wünsche. Wir leben in dem bisschen Zeit alles aus, was wir können, aber es ist wenig Zeit. Und wir brauchen so viel davon, um uns zu entdecken, einzutauchen, zu versinken, was einfach wunderwunderschön ist.
Etwas anzutreiben, vorzuschlagen, anzufangen versuche ich immer wieder, aber ich bin vorsichtig, mag ihn nicht erschrecken, nicht verwirren, gehe davon aus, er kann Forderungen nicht haben, muss Wünsche überdenken. Stelle ich mich mit ihm zurück? Ein klein wenig schon, denn ich nehme Rücksicht, halte mich zurück, suche Reaktionen, weil Aktionen von ihm nicht wirklich ausgehen.
Was will ich?
Mehr Zeit, einfach mehr Zeit, um zu erforschen, zu entdecken, das Gemeinsame zu schaffen. Aber auch ein wenig mehr Mut von ihm, einfach mal zu machen, Dinge anzugehen und nicht abzuwarten. Aber das ist sicher auch eine Frage der Zeit, des Vertrauens, des Wachsens. Ich möchte, dass er sich einmischt, in mein Leben, in unser Leben. Ich will eine Schnittmenge, Interaktion, lebendigen Austausch, mit Risiken und Verantwortung für Handlungen. Ihm den Mut geben, einfach zu machen und den Mut zu erhalten, einfach loszulaufen, ohne Angst zu haben ihn zu erschrecken. Ich will mich ihm nähern, verschmelzen, soweit es für ihn und mich möglich ist. Ohne Angst, ohne Wenn und Aber, zuversichtlich und zufrieden.
Wenn es das ist, was mir Gedanken, vielleicht schon Sorgen macht, dann kann ich es aussprechen, handeln, anstoßen. Und ich weiß, er wird mit mir reden, nachdenken, handeln. Also, alles in Butter, denn wenn ich etwas nicht will, dann dieses Wunderbare, dieses Offene, all diese Möglichkeiten der Entfaltung aufgeben. Denn ich liebe ihn. Er gibt mir unendlich viel, und eben besagte Freiheiten. Liebe ihn, dass es manchmal weh tut, weil es so viel, so unsagbar groß ist. Er berührt mich, ich ihn und es rührt mich seine Zuneigung, sein Wunsch, es möge mir einfach gut gehen. Dinge, die ich so nicht kenne, die mir noch nie jemand entgegengebracht hat, die mich sprachlos werden lassen und manchmal auch ein wenig Angst emporsteigen lassen. Aber wenn ich mit ihm nicht alles hinkriege, dann schaffe ich es nie.
Zuversicht, Geduld, Zeit und Mut müssen ran.
Danke Sis!
Sis: Fehlt Vertrauen? (alles kann innne Hose gehen, muss aber nicht!) Sei nicht so ängstlich - mehr als schiefgehen kann es nicht! Versuch macht klug!!! wenn nichts mehr geht ... droh' ihm mit mir *LOL* Kerlsche, kannste gucken ... Sis kennt mich :)
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