Goethe fällt mir ein, sein Prometheus dazu.
Und wie Prometheus fühle ich mich, denn irgendwie habe ich den Göttlichen entthront (oder er hat sich einfach nur verraten), während er anscheinend blind ist und ein mitleidloser, schmarotzerischer und neidischer Möchtegern-Gott sein will, der auf ganz erbärmliche Weise von den Opfern der Menschen abhängig ist, wobei sich diese Menschen (inklusive dieser Frau) ja unaufhörlich ungemein blasphemisch verhalten, nicht machen, was er will und schon gar nicht vorbehaltlos anbeten. Man kann und sollte sich halt nicht mit den Göttern messen, weil andere Liga - sagten schon die alten Griechen. Und wenn man eine Arroganz haben will, sollte man sich diese auch leisten können und nicht versuchen nicht vorhandene Tiefe durch Statussymbole zu überdecken.
Ja, auch diese Frau ist ihm auf dem Leim gegangen, leckt ihre Wunden, will ihre Wut rauslassen, Schmerz zufügen und lacht dennoch - über ihre und seine Blödheit.
Gut, diese Frau hat wieder mal nur gemacht, was sie richtig gut kann: Potential erkennen. Aber der Möchtegern-Gott hat es nicht mal bemerkt, schüttelt sich und prescht weiter - voll an seinem Potential vorbei. Jipieh, das bringt es! Mal schauen, wann er wieder vor meiner Tür steht oder sein Karma ihn einholt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt - und noch zeigt sie kleine Lebenszeichen.
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