15. Februar 2009

Ein Hoch auf Papa W.

Ein Hoch auf Papa W.!

Ja, es gibt sie immer noch: die Väter, die sich tatsächlich um ihren Nachwuchs kümmern. Und ja, ich durfte so ein seltenes Exemplar kennen lernen. Nicht, dass mein Vater sich nicht um mich gekümmert hätte! Ich war nur inzwischen fest davon überzeugt, dass das eine Eigenschaft ist, die heutigen Vätern irgendwie abhanden gekommen scheint. In den letzten Jahren sind mir nur (Möchtegern-) Papas begegnet, die es zwar schick fanden, sich als solcher zu rühmen, aber mit dem Hintern und dem eigenen Nachwuchs nicht mal auf den Bolzplatz kamen, geschweige denn, sich der Verantwortung stellten, sich um die Entwicklung / Erziehung ihrer Bälger zu kümmern.
Und schau an, dann kam Papa W., der sich nicht nur liebevoll um seinen eigenen Nachwuchs kümmert, sondern auch noch um zwei weitere Plagen, an deren Produktion er nicht beteiligt war. Ich war total gerührt und natürlich auch ein wenig neidisch. Ich brauche mir ja nur den selbstverliebten Papa meiner Plagen anzuschauen und schon wünsche meinem Nachwuchs auch so einen „Papa W.“ Eben einen, der mit ihnen rumtobt, kuschelt oder redet; auf vieles verzichtet, damit die Kids ein wenig Spaß haben; sich in die Schule traut und um die Noten kümmert, Geburtstagsfeiern plant und vieles mehr.

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