29. Oktober 2007

Erkenntnisse

Gut, es liegt auch an meinem schlechten Händchen für Männer, aber ich habe rausgefunden, was mit den Jungs, für die ich mich im Normalfall begeistern kann, nicht stimmt. Man muss nur einfach mal nachdenken.

Viele Männer kommen einfach nie über die rauschhaften ersten sechs Monate einer "Beziehung" hinaus. Sie suchen nach der Traumfrau, einem Märchenwesen, einem Ideal. Und wenn sie doch nur ein menschliches Wesen mit Ecken und Kanten finden, hauen sie schnell wieder enttäuscht ab - auf der Suche nach der Göttin, dem immerwährenden Kick. Und das immer wieder und wieder, und eines Tages sind sie 45 und am Arsch, weil sie ja nicht sehen, dass es an ihnen liegen könnte, sondern nur an den Frauen.
Das nenne ich dann Selbstfixiertheit: Man bleibt in seiner eigenen Welt und braucht da nicht rauszukommen. Ist wunderbar einfach und wird gerne als Midlife-Crisis verpackt.

Ist es das, was Erwachsenwerden bedeutet? Verantwortung für sich, sein Leben, Handeln und das Gegenüber zu übernehmen? Ja. Desillusionierung. Sich ändern, das Denken verändern und eben nicht nur an den eigenen Arsch denken.

Ich bin auf dem Weg mich nicht mehr zurückzustellen, nicht mehr zu "erniedrigen", nicht mehr auf interessante, aber egoistische, anstrengende und höchst komplizierte und gestörte Charaktere einzulassen. Böse Jungs sind vielleicht aufregend, aber nur auf den ersten Blick, auf den zweiten sind sie lachhaft und leere Luft.

smaragdgrün

PS: Ich behaupte nicht, dass Frauen besser sind. Im Gegenteil, da gibt es auch sehr viele solcher Exemplare ...

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