28. September 2009

Möge Dich der Blitz beim Kacken treffen!

Am Wochenende machte ich mal wieder Buchhaltung, weil, wer eine Firma hat, macht das halt schon mal. Plötzlich fiel mein Blick auf eine Lastschrift: 9,95 Euro wurden von Napster abgebucht - von meinem Firmenkonto!

Komisch, dachte ich, und habe das Teil erst einmal zurückgebucht. Heute bin ich zu meiner Bank gegangen, um mir den Vorgang ausdrucken zu lassen. So erfuhr ich, dass ich Bonny Bianco heiße.

Also bei Napster angerufen, die sehr nett waren und im Ergebnis meine Firmenkontonummer auf Lebenszeit sperrten und mir eine Referenznummer für die Polizei gaben, denn ich muss noch zur Polizei und Anzeige wegen Betrug erstatten.

Ich hab ja sonst nix zu tun!

Eins sage ich Dir, die Sau, die auf so blöde Ideen kommt, möge der Blitz beim Kacken treffen. Möge er oder sie vor lauter Hämorrhoiden nicht mehr sitzen können und Fußpilz ihn oder sie ebenso befallen, wie die Pest und Warzen am ganzen Körper.

Das Konto soll ihm/ihr wegfaulen!

Besonders spannend war der Besuch bei der Polizei. Nein, ich habe nichts gegen die Jungs und Mädels, sie waren alle sehr freundlich und zuvorkommend, allerdings habe ich genau die erwischt, die nicht sonderlich helle oder fix sind. (Wobei ich einfach mal optimistisch davon ausgehe, es gibt richtig kluge und schnelle Polizeibeamte)

Erst einmal wusste man nicht, wo ich meine Anzeige aufgeben könne, weil man diskutieren musste, wer denn dafür zuständig sei. Ein hübsch anzusehender Kripomann war dann der arme Tropf. Dazu möchte ich erwähnen, dass der Mann in meinem Alter, ergo 39 ist.

Er nahm meine Personalien auf bzw. tippte diese im Zeitlupentempo mit zwei Fingern relativ hilflos erscheinend in den PC. Danach fragte er mich (!!), wie er denn diesen Delikt einordnen solle. Keine Ahnung! Internetbetrug? Kontobetrug? Was weiß ich. Er zum Chef, weil besser ist halt.

Im Endeffekt war der Tatort bei mir zu Hause und es fand ein Bargeldbetrug statt.
Öhm! Der Verein heißt übrigens nicht Napster, sondern Nepsta - mag ja auch an meiner Aussprache liegen, aber nachdem ich meine Aussage gelesen habe, musste er noch hier und da was korrigieren, was natürlich lange dauerte, weil er nicht wirklich tippen konnte.

Immerhin war er sehr sehr nett, sah sehr lecker aus und hat die Anzeige aufgenommen. Wollen wir mal nicht so anspruchsvoll sein.

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