1. Januar 2010

Wünsche, Pläne & Vorsätze

Sonntag begann eine Kopfgrippe, mit dem Ergebnis, das ich Silvester mit Fieber im Bett verbracht habe und um Mitternacht von den Knallern geweckt wurde. Zumindest habe ich so Zeit gefunden, mir mal ein paar Gedanken zu machen, was ich gerne wie hätte:

Zuhause
Eine ruhige, große Wohnung, wo Nachbarn keine Egoisten sind, sich an Ruhezeiten halten und generell weder grobmotorisch noch unverschämt laut sind. Wo sie keine Türen knallen oder sonstwie laut sind und einfach mal an ihre Nachbarn denken.

Eine Wohnung, die nicht hellhörig ist, zwischen 70 und 100 Quadratmeter hat, eine Badewanne in einem angenehm großen Bad mit Fenster, einen Balkon, der ebenfallsa ausreichend Platz bietet. Eine Wohnküche gehört ebenfalls dazu sowie passende Abstellkammern.

Kurz: Ein Zuhause, wo ich mich rundherum und unbeeinträchtigt wohl fühle. 


Egoismus
Einfach nicht immer daran denken, andere nicht zu stören und anderen zu helfen, sondern an meinen Popo denken. In erster Linie soll die Welt mich nicht stören. Wenn sie mir schon nicht helfen, sollen sie mich zumindest in Ruhe lassen. Ich nehme den Platz ein, der mir zusteht, was bei ganz anderen vielen anderen nicht so ist, sie aber nicht stört, denn sie denken unverblümt, sie wären so wunderbar und setzen einfach ihre Ellenbogen ein - kann ich auch.

Daher werde ich mich beruflich wie privat zuerst um mich kümmern. D. h. ich werde andere nicht mehr vorziehen, erst ihnen helfen und dann mir. Meine Hilfbereitschaft und mein Einsatz für Freunde, Bekannte und Kunden bringt mir nämlich nicht viel ein, im Gegenteil, es ist anscheinend selbstverständlich, dass ich für andere da bin und wenn ich mich beschwere, kommen so lapidare Dinge wie, ich habe aber gefragt, wie es Dir geht ... Gefälligkeiten oder "Kannst Du mal eben schauen/machen?" werden ab sofort in Euro bezahlt oder zumindest wächst mal eine Aufmerksamkeit in Form eines Buches oder so rüber. Ich mag Geschenke nämlich auch, außerdem beinhalten sie eine Würdigung meines Tuns und bezeugen Respekt. Ich sehe einfach nicht ein meine Zeit für Schmarotzer, Vampire oder Egofucker zu nutzen und stehe dann mit leeren Händen da. Ein halbherziges Dankeschön reicht ab sofort nicht mehr aus.

Drum merke auf Welt: Ich bin die Perle in meinem Universum. Meine Arbeit und meine Zeit werden bezahlt und sind nicht selbstverständlich. Ich stelle mich nicht vor Euren Sorgen, Auf- und Anträgen zurück und bin schon gar nicht stetig verfügbar. Wer viel gibt, nimmt auch was dafür und kriegt ab und an auch mal etwas zurück. 


Mann
Ein anständiger Mann ist gefragt. Einer, der keine Lobpreisungen für nichts erwartet, der sich zurückstellen kann, nicht oberflächlich ist und weiß, was guter Sex ist. Ein Mann, der was kann - in allen Bereichen! Eben ein anständiger Mann, denn nur mit anständigem Material kann etwas anfangen.


Insgesamt gesehen baue ich also auf in 2009 Begonnenem aufg und bestimme 2010: Keine Halbheiten mehr. Konsequenz ist angesagt. Zieht Euch warm an, ich kann auch anders.

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